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Erster Eindruck und Unboxing Garmin Forerunner 645 Music

Heute stelle ich die Garmin Forerunner 645 Music vor. Mein erster Eindruck nach dem Auspacken und den ersten beiden Läufen.

Unboxing

Die Verpackung der Garmin Forerunner 645 Music ist ein wenig kleiner und schmaler als die Verpackungen der Vorgänger. Außerdem wurde auf die klare Kunststoffverpackung der Uhr verzichtet. Der Inhalt der Verpackung ist derselbe wie e und je bei Garmin. Die Uhr ist um einen Schaumstoffschwamm gelegt, die Ladeklemme in Plastik eingepackt und das Handbuch liegt anbei. Statt der bedruckten Pappe, die für die Kunssttoffhülle wichtig war, ist in dem Karton nun ein unbedruckter, weißer Karton enthalten.

Erster Eindruck Garmin Forerunner 645 Music

Die Uhr wirkt leichter und dünner als die Forerunner 735XT und die Forerunner 235. Der Tragekomfort hat sich erhöht, man vergisst nach kurzer Zeit, dass man die Uhr um das Handgelenk hat. Das Armband hat nun kleine runde Rillen bekommen, was die Qualität ein wenig günstiger wirken lässt.

Das Menü wurde wesentlich vereinfacht und ist nun intuitiv zu bedienen. Außerdem gibt es beim ersten Einschalten hilfreiche Tipps zur Bedienung auf dem Display.

Die Menüs

Durch das Gedrückthalten des linken mittleren Knopf gelangt man zum Displaydesign, Wecker, Trainingsprotokollen und zu den Einstellungen.

Hält man den linken unteren Knopf gedrückt, öffnet sich das Musikmenü. Dafür kann man Apps wie Spotify, Deezer & Co. nutzen.

Um Apps herunterladen zu können, muss die Uhr mit einem WLAN verbunden werden. Erst dann können Apps und entsprechende MP3s oder Offline Playlisten von zum Beispiel Spotify, gespeichert werden.

Drück man den oberen linken Button, gelangt man in ein kreisförmiges Menü, was sich an die aktuellen typischen Smartwatch Menüs anlehnt. Man kann dort die Brieftasche des Garmin Pay öffnen, den DND Modus einstellen, die Stoppuhr starten, sein Telefon suchen und weitere Funktionen nutzen.

Die übrigen Tasten haben die Funktionen der Vorgängermodelle beibehalten. Oben links wird das Licht eingeschaltet, oben rechts werden die Aktivitäten gestartet. Unten rechts ist die „Zurück-Taste“.

Sensoren

Für meinen ersten Testlauf mit der Uhr lief ich draußen an der Straße. Das zweite Training absolvierte ich auf einem Laufband. Für den Straßenlauf wurde das GPS sehr schnell gefunden. Allerdings habe ich die Standardeinstellung (GPS) auf GPS + GLONASS geändert, wodurch die Uhr auf Positionierungssysteme hört. Die Messung der Herzfrequenz reagierte zügig und auch die Pace wurde in sehr kurzen Abständen aktualisiert.

Auf dem Laufband verglich ich regelmäßig meine Herzfrequenz mit der Messung über die Laufbandsensoren. Dies Ergebnisse waren bis auf +/- 1 Schlag immer sehr synchron.

Nach dem Laufbandlauf konnte ich auswählen zwischen „Speichern“ und „Kalibrieren + Speichern“. Durch „Kalibrieren + Speichern“ gab mir die Uhr nachträglich die Möglichkeit die Distanz mit der Distanz des Laufbandes abzugleichen und ggf. anzupassen. Durch diese Kalibrierung wurde zeitgleich auch meine Schrittlänge angepasst. Inwieweit die Abweichung beim nächsten Laufbandlauf noch besteht, werde ich nächste Woche testen.

Das Barometer in der Garmin Forerunner 645 leistet sehr gute Dienste. Bei dem Straßenlauf wurden bei mir erstmalig vernünftige Höhenmeter aufgezeichnet. Außerdem zeichnet die Uhr durch das Barometer auf, wie viele Treppen bzw. Etagen man über den Tag hinweg, aufwärtsgegangen ist.

Fazit

Die Uhr wirkt wesentlich ausgereifter als alle Vorgänger, die ich bisher getragen habe. Die Menüs wirken durchdachter und intuitiver als bei den früheren Modellen. Das Display ist angenehmer aufgebaut und die Schriftgröße lässt sich besser lesen. Das Finden der GPS Satelliten funktioniert sehr schnell und die Ausführung der Menüaktionen reagiert noch einmal schneller als bei der Garmin Forerunner 735XT.

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Maik Ströbert

Maik hat den Laufsport 2005 für sich entdeckt und läuft seit dem leidenschaftlich gerne Volksläufe.

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